Eigenblut-Therapie (PRP)

Eigenblut-Therapie mit autologem plättchenreichem Plasma (kurz PRP)

PRP – Regeneration mit den eigenen Wachstumsfaktoren

Moderne Eigenbluttherapie bei ON – Die Orthopäden

Die Behandlung mit autologem plättchenreichem Plasma (PRP) nutzt die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers, um Entzündungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und Gewebe zu regenerieren. PRP ist ein etabliertes Verfahren in der orthopädischen Spitzenmedizin – besonders bei Arthrose, Sehnenreizungen und Sportverletzungen.

Für Patientinnen und Patienten mit beginnender bis mittelgradiger Arthrose ist PRP daher eine biologische und gewebeschonende Alternative zu Kortison oder rein symptomorientierten Präparaten.

Was macht PRP so wirkungsvoll?

Im Blut befinden sich Thrombozyten, kleine Zellen, die für die Wundheilung essenziell sind. Sie setzen Wachstumsfaktoren frei, die Regenerationsprozesse aktivieren, Stammzellen anziehen, entzündliche Reize dämpfen und den Aufbau von gesundem Gewebe unterstützen.

PRP enthält diese Thrombozyten in mehrfach erhöhter Konzentration – genau dort, wo Heilung benötigt wird.

Wirkmechanismus – was PRP im Gewebe bewirkt

PRP fördert biologische Regeneration über mehrere Prozesse gleichzeitig:

  • Aktivierung von Knorpel- und Gewebezellen
  • Hemmung knorpelabbauender Entzündungsmediatoren
  • Stimulation der Bildung von Typ-II-Kollagen
  • Förderung von Lubricin, einem wichtigen schützenden Gleitprotein im Gelenk
  • Verbesserung der Mikrozirkulation
  • Schmerzlinderung durch Entzündungsreduktion

Wie entsteht PRP?

  1. Blutentnahme aus der Armvene
  2. Zentrifugation in einem geschlossenen System
  3. Trennung von Plasma und Zellen
  4. Gewinnung des hochkonzentrierten PRP
  5. Gezielte Injektion in Gelenk, Sehne oder Muskel. Diese wird bei ON Die Orthopäden Neutraubling schonend, hoch-steril und mit örtlicher Betäubung durchgeführt.

Die gesamte Therapie dauert nur etwa 20 Minuten. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, ist die Therapie sehr gut verträglich.

Anwendungsgebiete der PRP-Therapie

Arthrose und Gelenkerkrankungen

  • Knie-, Hüft-, Schulter- und Sprunggelenk
  • Entzündlich aktivierte Arthrose
  • Beginnende Knorpelschäden

Sehnen- und Weichteilerkrankungen (Beispiele)

  • Achillessehnenreizungen (Achillodynie)
  • Patellaspitzensyndrom
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Rotatorenmanschettenreizungen und Verletzungen
  • Schleimbeutel- und Sehnenscheidenentzündungen

Sportverletzungen

  • Muskelzerrungen und Muskelfaserrisse
  • Bandverletzungen
  • Überlastungssyndrome

PRP wird in vielen Fällen eingesetzt, um Operationen möglichst zu vermeiden oder die Heilung nach Eingriffen zu unterstützen. Es wirkt rein biologisch durch körpereigene Prozesse.

Warum PRP eine sinnvolle Alternative ist

  • Körpereigene Substanz → keine Allergien, keine Abstoßung
  • Biologische Wirkung statt Symptomunterdrückung
  • Schonender als Kortison, das Gewebe schwächen kann
  • Langanhaltende Ergebnisse durch echte Regeneration

Studien zeigen: PRP kann bei Kniearthrose über 12 Monate eine deutliche Schmerz- und Funktionsverbesserung erzielen (Görmeli et al., 2014; Cook et al., 2018).

Verträglichkeit und Sicherheit

PRP gilt als ausgesprochen sicher. Es wird in unserer Praxis immer mit größter hygienischer Sorgfalt angewandt, um das Risiko für Infektionen größtmöglich zu reduzieren.

Mögliche kurzzeitige Reaktionen:

  • Leichte Schwellung
  • Druckgefühl
  • Kurzfristige Erwärmung

Da es sich um Eigenblut handelt, treten keine immunologischen Reaktionen auf.

Kosten

PRP ist eine Selbstzahlerleistung.

Viele private Versicherungen übernehmen die Behandlung ganz oder teilweise – je nach Tarif.

ON – Die Orthopäden

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